© Ulrike Matter
© Ulrike Matter

Herzlich willkommen

Ulrike Matter – Kunst, Natur und Geschichten

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Ich bin …

… leidenschaftliche Geschichtenerzählerin. Ob nun in Wort, Bild oder Keramik – immer ist ein für mich bedeutungsvolles Thema dahinter. Mein Bildungswerdegang enthält zahlreiche Stationen: promovierte Biologin, ausgebildete Journalistin und einige Aus- und Weiterbildungen in bildender Kunst und Fotografie. Meinen Wohnsitz habe ich im Aargau/CH, von dort aus pendle ich häufig nach Frankreich und dort häufig an den Atlantik. Oder in den Süden. Oder in die Berge.

 
 

ArtWalk 2026 in Bremgarten AG

29. August bis 26. September

Verantwortlich für Presse und Kommunikation, schreibe ich Blogartikel über einige der Teilnehmenden …

… und bin selbst mit meiner Rauchkeramik und der fotografischen Inszenierung der einzelnen Objekte in ihrem natürlichen Raum dabei.

In meiner künstlerischen Arbeit bewege ich mich in dem Grenzbereich zwischen Handwerk, Wissenschaft und dem bewussten Kontrollverlust. Den Ausgangspunkt bildet dabei die Frage nach dem, was bleibt, wenn Wurzeln und Identität verloren gehen – eine Suche, inspiriert von meiner eigenen Familiengeschichte, in der Heimat nie etwas Permanentes war. Als Naturwissenschaftlerin faszinieren mich Systeme, die sich im Verborgenen organisieren; als Geschichtenerzählerin übersetze ich diese globalen und biografischen Transformationsprozesse in Objekte.

Das Arbeiten mit Ton bildet das emotionale Fundament dieser Arbeit. Ton bildet zwar die «heimatliche Scholle», ist jedoch im Wesen selbst flüchtig und wandernd: Vom Wind getragen, reisen feinste Partikel über Ozeane und Kontinente. Gleichzeitig ist Ton ein zutiefst archaisches Element, das die Menschheit über alle Grenzen und Jahrtausende hinweg verbindet. Im Prozess des Kapsel- und Rauchbrands spiegelt sich diese Dynamik der Migration wider: Der Rauch zieht unvorhersehbar weiter, brennt sich jedoch bleibend und unumkehrbar in den Tonkörper ein, die zugesetzten Metalloxide und Pflanzenteile hinterlassen ebenfalls ihre Spuren. Die von mir geschaffenen Gefässe dienen als dreidimensionale Leinwand für diesen (un)kontrollierten Zufall.

Die Fotografien fungieren schliesslich als Bindeglied zurück zur Natur. Sie halten die Gefässe in der

Landschaft inszeniert fest, wo sich die Objekte wieder direkt mit ihrer Herkunft verbinden. Es ist der Versuch einer temporären Verortung für ein Material und eine Identität, die sich im steten Wandel befinden.